Entwicklungen im Gesundheitssystem Tour d Horizon Liebe Kolleginnen und Kollegen Seit Jahren wurde auf die Kollegenscha5 kon7nuierlich Druck ausgeübt möglichst die billigsten Pharmazeu7ka zu verordnen Nun stellt sich aus gegebenem Anlass heraus was ich schon immer gesagt habe dass Qualität Geld kostet dass Forschung Geld kostet und dass in einem Land wie Österreich mit strengsten Regeln im Gesundheitsbereich daher auch hohe Medikamentenkosten anfallen Die Poli7k nur billigste Medikamente zuzulassen hat zu einer Verarmung in der AngebotspaleOe geführt Besteingeführte Substanzen mit besten Referenzen sind aus den Regalen verschwunden sodass manche Krankheitsbilder gar nicht mehr behandelt werden können Die Pharmafirmen sind in den kleinen Höchstpreissektor von Spezialtherapien abgewandert während die Breitenmedika7on ausgedünnt wurde Gefördert wird durch diese Poli7k ein Konzentra7onsprozess zu einigen wenigen Riesenfirmen am Pharmasektor mit Monopolcharakter und hinterfragenswerten Partnerscha5en Genauso verhält es sich mit der Förderung von großen Einheiten in der Primärversorgung die natürlich nicht den Ärztemangel in den Ordina7onsnachbesetzungen ausgleichen können die als Zentraleinheiten krisenanfällig sind und das Gegenteil des Subsidiaritätsprinzips sind Die Schwierigkeit solche Einheiten überhaupt zu besetzen spricht Bände über deren AOrak7vität mit selbständiger und eigenverantwortlicher Tä7gkeit deretwegen die Kollegen in den niedergelassenen Bereich streben hat das jedenfalls nichts zu tun Aufschlussreich war auch das Thema Ausgabenblockade bei den Krankenkassen Durch die Blockade von 300 500 Mill der Krankenkassen wurde sichtbar dass Krankenkassen große Medizinzentren wie Kinderambulanz Endoskopieambulanz Schmerzambulanz zur Konkurrenz der eigenen Vertragspartner geplant haben Angesichts der Zahl von 33 Bauvorhaben erhebt sich die Frage woher das Geld budge7ert wurde Ganz abgesehen von der Sinnha5igkeit mancher Planungen Auch frage ich mich wo das Prinzip der Konkurrenzvermeidung zwischen Kassen und Vertragspartnern geblieben ist das konkurrierende Projekte einer gemeinsamen Akkordierung zuführen sollte Zum Drüberstreuen kommen wieder Meldungen über mangelnde Ergebnisqualität in der Medizin Es hat sich noch immer nicht herumgesprochen In der Medizin sind Ergebnisse nicht garan7erbar Eine sich bisher autokra7sch fühlende Kaste von Normgebern meinte den Normunterworfenen ähnlich den Füneahresplänen die Arbeitsergebnisse vorschreiben zu können Das hat noch nie funk7oniert und nur zu einstürzenden Lügengebäuden geführt Die Sicherstellung der Verfügbarkeit hochqualita7ver Medizin in technischer und organisatorischer Hinsicht ist nur durch Stärkung der Eigenverantwortung des Einzelnen möglich Die zuletzt ausgebrochene Diskussion über die Versicherungspflicht ist auf die rasche Schaffung von Tatsachen durch einige Versicherungen zurückzuführen Dieses Thema wurde jahrelang verschlafen und mit fadenscheinigen Argumenten abgewürgt immer wurde mit bedür5igen Randgruppen und deren Versicherungsverlust argumen7ert

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